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„Ab in den Garten!“
3. bis 14. August 2009
10:00 bis 17:00 Uhr
Bitte anmelden!!! Tel.: 0177 41 32 607
Ein Ferienprogramm für Kinder ab 6 Jahren. Diese zwei Wochen bringen den Teilnehmern viel Spaß und verschiedene Aktionen. Aber wir werden auch viel lernen, z.B. über Natur-Kosmetik, Butter & Co. Wir werden backen wie in Großmutters Zeiten und ganz viel von NRW sehen. Mehr Infos bei der Anmeldung.
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Kräuter und Geschichten aus dem Leben
Ostern Ferieprogramm des Lalok´s Libre vom 14.04.09 bis 18.04.09 im „Lalok´s Open Kultur Garden „ an der Reihnischestraße – Eingang Schmiedestraße
Eine Spannende Woche erwartet die Teilnehmer-innen des Ferien Programms des laloks Libre.
Fast jeden Namen von den Kräutern findet man in der Griechische Mythologie so auch seine eigene Lebensgeschichte. Obwohl fast die meisten Kräuter als Einwanderer kamen haben sie auch eine Heimat auf den Güterbahnhof Süd gefunden. Welche Kräuter sind das aber? Und für was können wir diese benutzen? Dies und vieles mehr werden wir von unserer Kräuter-Hexe- Uschi Engemann- erfahren und praktizieren. Selbstverständlich werden wir auch Kräutertee, Kräuterbutter und vieles mehr selber herstellen.
Aber nicht nur die Kräuter des Güterbahnhofs Süd werden wir unter der Lupe nehmen sonder auch die Kräuter im Nordsternpark, und des Kräutergartens in Düsseldorf.
Als Abschluss werden wir die Ausstellung „Götter, Geister und Dämonen“ besuchen wo der Zusammenhang die Bedeutung der Wichtigkeit und Einflusses auf das Leben der Kräuter in den verschiedene Kulturen.
Das Ganze werden wir ausklingen klassen im Lalok´s Garten.
Anbieter: Verein zu Förderung der Kinder und Jugendarbeit in Gelsenkirchen Schalke Das ganze wird in Rahmen der Kreativwerkstatt- Agenda 21, Volksbank Ruhr Mitte unterstützt
Informationen und Anmeldung. Venetia Harontzas 0177-4132607 oder info@Lalok.de
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Wie Phönix aus der Asche
WAZ 11. Juni 2007
Zum Kulturprogramm, mit dem der Garten des "Lalok Libre" eröffnet
wurde, gehörte auch eine farbenfrohe Tanzperformance aus der Südsee.
Foto: WAZ, Cornelia Fischer "Lalok Libre" schuf aus einem komplett verwilderten Areal an der Rheinischen Straße einen "Interkulturellen Färbergarten". Dort sollen viele Projekte für Kinder und Jugendliche durchgeführt werden
"Bevor wir hier mit der Arbeit begonnen haben, sah es einfach nur schrecklich aus", erzählt Venetia Harontzas. Das kann man nun über den "Interkulturellen Färbergarten" des "Lalok Libre", der gestern eröffnet wurde, nicht mehr sagen: Die monatelange Arbeit hat sich gelohnt, "auch wenn noch einiges zu tun ist", wie Harontzas sagt.
Das Gelände an der Rheinischen Straße am ehemaligen Güterbahnhof Schalke-Süd wurde vom Besitzer, einer Tochter der Deutschen Bahn AG, an die Stadt verpachtet, die wiederum mit dem Lalok einen Nutzungsvertrag abgeschlossen hat. Seit Anfang des Jahres liefen Gespräche und Planungen, die Arbeiten begannen Ende März. "Wir mussten alte Bäume ausreißen und einen Stahlschuppen entfernen. Alles war komplett verwildert", erzählt Lalok-Mitarbeiter Olaf Kalikat.
"Unsere Ausgangsidee ist, den Kindern aus Schalke, einem Stadtteil mit relativ wenig Grün, die Möglichkeit zu geben, Natur pur zu erleben", so Venetia Harontzas. Natur pur heißt auch: Es gibt keinen Strom, kein fließendes Wasser. "Das hat auch einen politischen Aspekt: Hier können Kinder erleben, wie es Völkern geht, die ohne diesen für uns ganz normalen Luxus auskommen müssen."
Geplant sind Zeltwochenenden und Projekte: "Unser Garten soll allen offen stehen", so Harontzas. In Kooperation mit dem freischaffenden Erzieher Ralf Schöning sind für den Herbst mehrere Projekte geplant, etwa "Literaturkids": Hier sollen Kinder lernen, sich durch Texte auszudrücken und zu verwirklichen. Bei "Gartenwasser - Wassergärten" geht es darum, wie man auf einem Brachgelände an Wasser kommt. Auch ein Skulpturencafé soll im hinteren Bereich des Geländes entstehen.
Entstanden ist der Garten durch Kooperation mit den Partnern Stiftung Interkultur, Agenda 21, SJD Die Falken und dem Stadtumbaubüro West. Direkt nebenan liegt der Garten des Mädchenzentrums - eine Zusammenarbeit ist geplant. "Wir brauchen aber Sponsoren, um etwa das Gartenhäuschen renovieren zu können", so Harontzas. Auch Baumärkte können helfen, etwa durch Spenden von Holz.
Zur Eröffnung, bei der es auch ein multikulturelles Rahmenprogramm mit afrikanischen Trommeln, Tango, Südseetänzen und der Popband des Mädchenzentrums "ToGEther" gab, meinte Landtagsabgeordnete Heike Gebhard: "Ich hoffe, dass sich die gute Nachbarschaft zwischen Lalok und Mädchenzentrum weiter bewähren wird und dass die Arbeit, die hier investiert wurde, langfristig Früchte trägt." Der Nutzungsvertrag läuft zunächst über drei Jahre.
10.06.2007 Von Mario Stork
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